Im Märchenwald bei Höchst

Ein im wahrsten Sinne des Wortes märchenhaftes Ausflugsziel, vor allem für Familien mit Kindern, ist die Obrunnschlucht zwischen Höchst und Rimhorn. In dem gut 3 km langen Tal werden Burgen, Mühlen, und Skulpturen aus der Sagen- und Märchenwelt dargestellt. Dornröschen residiert in einem zauberhaften Schlösschen und Jim Knopf lädt auf seiner Eisenbahn zum Mitfahren ein.

Schon seit den 1960iger Jahren erfreut sich der Märchenpfad durch die Obrunnschlucht großer Beliebtheit. Im Laufe der Jahrzehnte verfielen jedoch viele „Bauwerke“ und auch Vandalismus trugen dazu bei, dass der Märchenpfad in einem jämmerlichen Zustand war. Seit 2005 kümmern sich engagierte Höchster Bürger ehrenamtlich in der Interessengemeinschaft Obrunnschlucht um den Wanderpfad in der Obrunnschlucht mit seinen Einrichtungen, Miniaturen regionaltypischer Bauten, Phantasiebauten und Märchendarstellungen.

Der liebevoll gestaltete Märchenpfad dürfte auch bei Kindern die Lust wecken, den Pfad entlang zu wandern. Die Schlucht ist rund vier Kilometer lang Ein Wanderweg folgt dem Bachverlauf, der stellenweise durch kleinere Brücken überquert wird.

Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden aus einer Privatinitiative nacheinander an besonders schönen Stellen der Schlucht links des Obrunnbachs ohne Bezug zu realen Bauten mehrere Modelle von Burgen, Schlössern, Mühlen und Waldhütten sowie einige Skulpturen aus der Sagen- und Märchenwelt.

Es gibt viele Spielmöglichkeiten auf dem Pfad wie z.B. das Feuersteinmobil, ein Floß mit Segeln und die Emma aus „Jim Knopf und der Lokomotivführer“.

Das Modell zeigt das Kloster Höchst im Jahre 1592. Das Modell, mit dem dazugehörigen Hinweisschild, ist hier seit 2017 zu sehen..

Die Wolfsburg ist hat schon lange ihren Platz in der Obrunnschlucht.

An fast jeder Station gibt es eine Sitzbank, um sich niederzulassen. Außerdem gibt es viele Tische mit Bänken, um ein Picknick mit den Kindern zu machen. Im Wald gibt es auch eine Schutzhütte, die etwa auf der Hälfte des Weges liegt. Davor sind Sitzmöglichkeiten in Form von hölzernen Pilzen.

Modell des Gasthofes „Zur Post“ in Höchst.

Schneewittchen und die sieben Zwerge – frei nach dem Märchen der Brüder Grimm.

Ein wahres Schmuckstück ist die imposante Schwanenburg.

Oben vom Berg grüßt der Waldgeist Rübezahl, eine Betonskulptur von Wilhelm Weigel, (1913-2000), Erbach.

Wilder Reiter (Jagdszene) Betonskulptur von Wilhelm Weigel. Werke von Wilhelm Weigel sind auch im Elfenbeinmusem in Erbach zu sehen..

Dusenbacher Fischerhütte, ehemaliges Hirtenhaus in Dusenbach, erbaut 1717. Der heutige Name geht auf die spätere Nutzung im Zusammenhang mit der Fischerei zurück.

Modell der Bergkirche Mümling-Grumbach, mit Wehrturm. Erbaut im 14. Jahrhundert..

Das Dornröschenschloss – einfach wunderbar.

Der Obrunnbach ist zur Zeit so gut wie ausgetrocknet. Die Steine aus dem Bachbett kann man auch anders verwenden.